R.Jeremy WEGSCHEIDER

Materialität der Reflexion – Zwischen Zerstörung und Schöpfung Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Reflexion und Verformung, zwischen Zerstörung und Schaffung. Ausgangspunkt ist eine industrielle Materialität – Metall als Projektionsfläche und Speicher physischer Energie. Der Arbeitsprozess greift aktiv in die Struktur des Materials ein: durch Druck, Schlag, Hitze oder Deformation wird eine Handlung eingeschrieben, die sich als erstarrte Bewegung im Werk manifestiert. Diese Einschreibung markiert einen Moment der Transformation – das „Einfrieren“ einer Zeitlichkeit, in der Energie und Form aufeinandertreffen. Das Licht fungiert dabei als konstitutives Element. In der Interaktion mit der spiegelnden Oberfläche wird der Raum selbst zum Teil des Werkes. Reflexion und Sonneneinstrahlung erzeugen eine Dynamik, in der das Sichtbare unaufhörlich in Bewegung bleibt. Das Werk tritt in ein Wechselspiel mit seiner Umgebung: Es absorbiert und reflektiert zugleich, konfrontiert Betrachter*in und Raum miteinander, während sich beide in der Oberfläche brechen und neu zusammensetzen. In dieser Dialektik von Spiegelung und Verformung werden Prozesse der Wahrnehmung und Selbstverortung untersucht. Die Arbeiten öffnen ein Feld der Gegenüberstellung – zwischen Innerem und Äußerem, zwischen Oberfläche und Tiefe, zwischen Kontrolle und Zufall. Das Abstrakte wird zur Sprache einer materiellen Philosophie, in der Licht und Metall zu Akteuren einer ontologischen Untersuchung von Präsenz werden. Die Oberflächen sind weder rein objekthaft noch bildhaft, sondern Schwellenräume: Sie oszillieren zwischen statischer Form und flüchtigem Moment. In der Reflexion kondensiert das Sichtbare zur Erfahrung – eingefroren, doch unbeständig, eine Manifestation des Ephemeren im Widerstand des Materials.

RJ WEGSCHEIDER
Materialität der Reflexion – Zwischen Zerstörung und Schöpfung Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Reflexion und Verformung, zwischen Zerstörung und Schaffung. Ausgangspunkt ist eine industrielle Materialität – Metall als Projektionsfläche und Speicher physischer Energie. Der Arbeitsprozess greift aktiv in die Struktur des Materials ein: durch Druck, Schlag, Hitze oder Deformation wird eine Handlung eingeschrieben, die sich als erstarrte Bewegung im Werk manifestiert. Diese Einschreibung markiert einen Moment der Transformation – das „Einfrieren“ einer Zeitlichkeit, in der Energie und Form aufeinandertreffen. Das Licht fungiert dabei als konstitutives Element. In der Interaktion mit der spiegelnden Oberfläche wird der Raum selbst zum Teil des Werkes. Reflexion und Sonneneinstrahlung erzeugen eine Dynamik, in der das Sichtbare unaufhörlich in Bewegung bleibt. Das Werk tritt in ein Wechselspiel mit seiner Umgebung: Es absorbiert und reflektiert zugleich, konfrontiert Betrachter*in und Raum miteinander, während sich beide in der Oberfläche brechen und neu zusammensetzen. In dieser Dialektik von Spiegelung und Verformung werden Prozesse der Wahrnehmung und Selbstverortung untersucht. Die Arbeiten öffnen ein Feld der Gegenüberstellung – zwischen Innerem und Äußerem, zwischen Oberfläche und Tiefe, zwischen Kontrolle und Zufall. Das Abstrakte wird zur Sprache einer materiellen Philosophie, in der Licht und Metall zu Akteuren einer ontologischen Untersuchung von Präsenz werden. Die Oberflächen sind weder rein objekthaft noch bildhaft, sondern Schwellenräume: Sie oszillieren zwischen statischer Form und flüchtigem Moment. In der Reflexion kondensiert das Sichtbare zur Erfahrung – eingefroren, doch unbeständig, eine Manifestation des Ephemeren im Widerstand des Materials.
Meine neusten Arbeiten
Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«.
I might only have one match but I can make an explosion